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Mayen sehen, Mayen erleben.
Präsentation Mayen auf Facebook,
Zweigstelle von ansika.de
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Hans Strobel 22.01.2016
Auch das ist Geschichte Mayens. Von meinem Großvater Kaspar Strobel, 1956, mit einem einfachen Taschenmesser aus Lindenholz geschnitzte Figur. Der "Blaue Montag" symbolisiert einen "Layer" am arbeitsunlustigen Montag. Seinerzeit hatten die "Steinklöpper" vom Grubenfeld hin und wieder Montags nicht so recht Lust ihren sehr harten Job auszuüben. Stattdessen wurde ein Lehrling oder auch schon mal ein Geselle in die Stadt geschickt um Bier und etwas "fettiges" zu besorgen. Die Figur zeigt diesen "Beschaffer" mit einem 10 Liter Fass Mayener "Löwenbräu” auf der Schulter, und einem Bündel "fettiges" in der rechten Hand. Auch heute noch, dürfte der "Blaue Montag" vielen ein Begriff sein.
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....mir fällt gerade ein das im Zusammenhang mit dem "Blauen Montag" noch ein weiterer Begriff geprägt wurde.: "einen Kapuzinner" machen. Oft war für die Beschaffung des Zubehörs für den Blauen Montag, Speis und Trank, am Montag von der vor Wöchentlichen Löhnung nichts mehr zur Verfügung. Wer also beim Zusammenlegen der Barschaften keinen Groschen mehr in der Tasche hatte, lieh sich einfach vom Kollegen oder auch vom Grubenbesitzer für den man arbeitete einfach ein paar Groschen aus, er nahm also einen Vorschuss. Die Pflastersteinschläger wurden ja nach Stückzahl bezahlt und bekamen so Steine bezahlt die sie noch gar nicht hergestellt hatten. Das nannte man dann einen Kapuzinner machen...
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Hans Strobel 22.01.2016
Hier noch eine Luftaufnahme aus den frühen 60igern. Diese Ansicht dürfte einigen unter uns noch geläufig sein. Der Kaufhof hat seinen Eingang noch in der Mitte am oberen Markt, Kaffee Bittner backt noch, das Burgtheater daneben führt auch noch vor, und der Küster hält sich noch flach. Auch schön zu sehen ist die Unterführung des neuen Rathauses. Ja, man konnte die Ratsherren tatsächlich einmal "-tunneln" . Auf dem Platz des heutigen Forums stehen noch Trümmerteile aus WK II, und noch weitere Baulücken an der heutigen Kreissparkasse und hinter dem Gefängnis bezeugen das der Wiederaufbau noch längst nicht abgeschlossen ist. Auf dem Marktplatz durften die damals noch nicht so zahlreichen Mobilsten sogar am ebenfalls noch flachen "Rämmela" (Ramershoven) vorbei fahren....
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Hans Strobel 23.01.2016
Eine Luftansicht Ende der 50iger von Südwest. Der kleine Burghof der Genovevaburg ist noch nicht wieder hergestellt, die Herz Jesu Kirche hat noch nur einen Turm, die Genovevaschule musste noch nicht der kath. Pfarrbegegnungsstätte nebst dem AOK-Parkplatz weichen, und in in der Bäckerstraße steht noch das alte Pfarrhaus. Die Kreuzung Kelbergerstraße, Marktstraße, Boemund/Habsburgring zeigt das es einfache Verkehrskreisel schon in den sechzigern in Mayen gegeben hat. Im Vordergrund, Ausgangs der Kelbergerstraße zeigt sich die Rückseite des Restaurant "Zur Genovevaburg" und der Metzgerei Dietz. (Dietzte Dotz" Schräg gegenüber, links neben der Baulücke hatte der Friseur Henerici seinen Salon. Bestens bekannt als "Schnorese Jüpp "Lefje bei bäm worst dau Hoah schneide? Bestemmt beim Schnorres, et schneid nämlech kana su schön Träbbe be de Jüpp" Nicht zu vergessen und schön zu sehen das Marienhaus an der Stehbachstraße, Mayens erstes Krankenhaus ist auch noch nicht dem Kindergarten gewichen.
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Hans Strobel 24.01.2016.....
.....und so war die Ansicht aus Südwest etwa 40 Jahre früher. Mitte rechts hinter der Herz Jesu Kirche versteckt sich die kleine Kirche der evangelischen Kirchengemeinde , und von der Genovevaschule im Burgfrieden ist das zur Straße stehende zweite Gebäude auch noch vorhanden. Am linke Bildrand zeigt das Kaiserin Wilhelm Auguste Victoria Krankenhaus gerade noch so seine linke Flanke. Unterhalb des Krankenhauses sieht man das die Genovevaburg-Töpferei auch schon umgezogen ist. Obertor und Wittbendertor haben beide wieder ihre Dächer, und die Arche besticht mit ihrem markanten Treppengiebel. Der schiefe Turm der Clemenskirche, das Wahrzeichen von Mayen, präsentiert sich hier in seiner ursprünglichen schlankeren Form.
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Hans Strobel 25.01.2016.....
....heute geht es die Marktstraße rauf und einmal runter. Die Geschäftswelt hat sich zwischenzeitlich bis auf wenige Ausnahmen geändert. In diesen Ansichten von etwa 1958 fahren die Autos noch mit Besatzungskennzeichen durch die gepflasterte Marktstraße, die damals noch die Hauptverkehrsader in Mayen war.
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Hans Strobel 25.01.2016.....
..Marktstraße rauf und runter, allerdings etwa 40 Jahre früher. In der Ansicht Richtung Burg ist rechts am Eingang der Kirchgasse eines der schönsten Fachwerkhäuser Mayens zu sehen, das Kaufhaus Schweitzer. Heute ist das ein Handyladen und ein Blumengeschäft. Vorne links geht es in das "Jüdeschläffje", dahinter die Schlagsapotheke und noch ein Stück weiter beginnt der Entenpfuhl.
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Hans Strobel 26.01.2016.....
Passend zur närrischen Zeit, eine der Hochburgen des Saalkarneval, der leider nicht mehr existierende Sterngarten in der Koblenzerstraße. Hier mit der"Sterndiele", in der seinerzeit die erste Diskothek in Mayen eröffnete. Jahrzehnte lang fanden hier unter anderen die legendären Handballerball, Hockeyball, Wirteball, und sogar ein Kinderball in der närrischen Session statt. Zudem wurden in der Sterndiele etliche Bindungen geknüpft die auch heute noch bestehen.
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Hans Strobel 26.01.2016.....
....und hier noch ein Schmankerl zum Karneval passend. Restaurant "Zum musikalischen Wirt in der Linde" ca. 1930 Ein stadtbekannter Wirt mit seinem beliebten Lokal. Das Haus in dem sich das Lokal befand existiert heute noch. Im Laufe der Jahre befanden sich hintereinander zwei beliebte Diskotheken in diesem Haus, und der Wirt hatte einen sehr geläufigen Spitznamen. Wer erinnert sich??? Und wen es interessiert, weitere Informationen zur Mayener Gastronomie gibt`s unter ansika.de/Gastronomie
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Hans Strobel 27.01.2016.....
Das Karneval in Mayen auf eine lange Tradition zurück blicken kann belegt diese alte Lithographie aus dem Jahr 1898. Diese mir einzige bekannte Ansichtskarte mit diesem Thema zeigt wohl den Umzug der Grossen Carnevals Gesellschaft im Gründungsjahr. Von den Gebrüdern Moonen, damals beim Verlag und Druckerei Ferrari, nachfolgend Schreder, beschäftigten Graphiker, zeugt diese liebevoll gestaltete Lithographie von hoher Künstlerischer Fähigkeit.
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Hans Strobel 27.01.2016.....
Verweilen wir noch eine Weile bei den künstlerisch aufwendig gestalteten Druckerzeugnissen. Zwei weitere Beispiele aus den Jahren 1898 und 1900 zeigen Mayen von seiner schönsten Seite. Eine der beiden Ansichtskarten berichtet sogar von einer Sage. Gruss aus Mayen von 1900 erzählt die Legende vom Johannisknecht und seiner Dicken Trein, zweier Gesteinskegel im kürzlich stillgelegten Steinbruch Ahl im Nettetal. Zur Aufbesserung der Aussteuer für ihre Ehe hatte die Dicke Trein aus der St. Clemenskirche den Kirchenschatz gestohlen. Auf ihrer Flucht aus Mayen wurden die beiden in der Ahl von einem heftigen Gewitter überrascht, das mit Blitz und Donner die schändliche Tat bekundete. In einem Moment wo ein heftiger Blitz aufzuckte und die beiden verängstigt nach Mayen zurückblickten erstarrten sie zu Stein... Mehr buntes unter ansika.de/ buntes
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Hans Strobel 28.01.2016.....
Der Markt in Mayen in den 60igern. Die Gaststätte Andries lädt zur Einkehr ein, bei Wageners "Peppi" gibt es Hosen und warme Pullover, beim "Lukki" wird Milch gekauft. Schuhhaus Weber hat für jeden das richtige "Laufwerk" und wer seine Strümpfe selbst stricken möchte bekommt bei Reiffs die Wolle. Tabak und alle möglichen Rauchutensilien gibts beim Baur, und gleich nebenan beim Keupen gibt es die Feinkost. Auf der anderen Seite ist Metzgerei Schäfer noch nicht in die Landeszentralbank eingebrochen, und der Kaufhof lockt mit breitem Angebot. Sollte sich wer verlaufen haben kann er sich am Stadtplan im Schaukasten auf der linken Ecke des oberen Parkplatzes wieder orientieren.
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Hans Strobel 29.01.2016.....
Das Brückentor, neben dem Obertor eines der beiden erhalten gebliebenen Tore der Stadtbefestigung von Mayen. Im WK II stark beschädigt, bildet das Brückentor mit den rechts angrenzenden Gebäuden de n kümmerlichen Rest der ansonsten fasst vollständig eingeebneten Brückenstraße. Links vom Tor die Zwiebackfabrik von Toni Geisbüsch, das heutige Brückenkaffee. Rechts vom Tor das Geschäft von Viktor Kaifer und das Schuhaus von Willi Gottschalk, dort gibt es heute Döner. In der Ansicht um 1920 geht der Blick über die Stadt. Die Genovevaburg, das neue Krankenhaus, das Wittbendertor, der schiefe Kirchturm der Klemenskirche, sowie der Mühlenturm sind sehr gut auszumachen. Sehr schön zu erkennen ist am Mühlenturm das die Marktstraße zu dieser Zeit noch nicht bis auf die Ringstraße durchgeführt war. Das zweite Bild zeigt das Ensemble etwa 40 Jahre später.
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Hans Strobel 29.01.2016.....
....wir gehen durch das Brückentor und machen einen Spaziergang durch die Brückenstraße in etwa Ende der 50iger, bis zur Kreuzung Marktstraße.....
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Hans Strobel 29.01.2016.....
.... gleich hinter dem Tor links lockt das Brückenkaffee mit den besten Berlinern von Mayen. Dahinter sehen wir Gasthaus und Metzgerei "am Brückentor", Jokob Kohlhaas, eine von vier in der Brückenstraße ansässigen Metzgereien. Bekannt unter dem Namen "beim Bob" nach dem Altgesellen Müller, der das Restaurant bis zur Schließung führte. Übrigens war Mayen seiner Zeit mit seinen achtzehn "Katzoffs" fasst schon überrepräsentiert. Feinkost Fischer und Cafe Geisbüsch schließen sich an. An dieser Stelle eröffnete nach der Erprobungsphase neben Kaffee Lichtenberg in der Bachstraße, Werner Welter den ersten "Pommesladen" in Mayen. Jetzt kommt die zweite Metzgerei von Hans Weingart ins Blickfeld. Er war für alle einfach nur "Nubbis Hens" Anschließend versorgte die Firma Justen mit orthopädischem Schuhwerk. Und am Ende der linken Seite hat Kaffee Hartel seinen Platz. Ein sehr beliebter Treffpunkt der damaligen Jugend. Einige werden es noch wissen, dort, wie auch beim Cafe Schüller (Schüllasch Rie), wurde gezockt das einem Schwindlig wurde. Auf der rechten Seite vom Tor verkauft Viktor Kaifer Hüte und andere modische Accessoires. Beim Hannus gegenüber riecht es stets nach süßem Tabak. Feinkost Kohlhaas und Blumen Einig reihen sich ein. Koffer und Taschen werden beim Meurer verkauft. Die Druckerei und Verlagshaus Schreder hat auch schon ihren Betrieb wieder aufgenommen. Nowotny daneben hat immer den richtigen Rollfilm parat, und Möbel Rittel präsentiert den neuesten Möbeltrend. Es war einfach Pflicht mindesten einmal pro Woche dem gegenüberliegenden Cafe "Alt Mayen" einen Besuch abzustatten. Rechts vom Cafe hatte sich Paul Cochem mit der dritten Metzgerei in der Brückenstraße angesiedelt. Und das "Schamche", Theo Kohlhaas schließt links vom Alt Mayen das Quartet der Metzgereien in der Brückenstraße. Nun kommt die Marktstraße ins Blickfeld und am Buchhandel und Schreibwaren Luxem ist unser Spaziergang beendet.
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Hans Strobel 30.01.2016.....
....nach der gestern doch etwas in die Breite gegangenen Vorstellung der Brückenstraße, heute ohne viele Worte noch zwei Luftaufnahmen aus dieser Ecke, einfach anschauen und wirken lassen...
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Hans Strobel 30.01.2016.....
.....rechts vom Brückentor stoßen wir auf den Mühlenturm, einer von ehemals 16 Rundtürmen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Vom WK II beschädigt aber nicht umgeworfen wurde der Turm früher auch als Wohnung genutzt. Zwischen den beiden Aufnahmen aus der gleichen Blickrichtung liegen etwa 40 Jahre. Nicht der Mühlenturm selbst, sondern sein Umfeld, wurde gravierend verändert. So wurde die Marktstraße nun durchgeführt und der Zentrale Omnibus Bahnhof (ZOB ) ist auch schon eingerichtet.
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Hans Strobel 31.01.2016.....
.....weiter die Ringstraße aufwärts, vorbei an der frisch verputzten Klemensschule, der ehemaligen Knabenschule, kommt auf der rechten Seite kurz vor Einmündung der Uferstraße die Bäckerei Engels in Sicht. Und auf der linken Seite schauen wir in die Auslage der Metzgerei Busenkell, eine von den 18 damals in Mayen ansässigen Metzgereien. Man möge es mir nachsehen, aber bekannt war Busenkell in Mayen unter dem derben "Mämmetrauwel". Und nun zeigte sich hinter der Metzgerei eigentlich das Wittbendertor. Doch leider wurde der seinerzeit auch als Jugendherberge genutzte Torturm im WK II vollkommen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Einzig ein kümmerlicher Rest seines rechten Standbeines ist heute noch zu sehen. Ersatzweise zwei Ansichten ,von der Feld- und der Stadtseite, des mächtigen Tors aus den 20iger Jahren....
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Hans Strobel 31.01.2016.....
......weiter die Ringstraße hoch erreichen wir das Obertor, der etwas größere Bruder des Wittbendertores, Im WK II ziemlich unbeschadet geblieben, zeigt es sich in seiner beeindruckenden Größe. Mit einer über fünf Geschosse reichenden Höhe von 34 Metern ermöglicht der Wehrbau einen weitreichenden Fernblick. Das Foto der Stadtseite datiert etwa 1920. Auf dem anderen Foto, der Feldseite, von etwa 1965 sieht man im "Durchblick" die hinter dem Tor liegende Gaststädte "Germania" Hier wurde bis zu Schließung des Lokals, Bier, noch in kleinen Tonkrügen ausgeschenkt....
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Hans Strobel 31.01.2016.....
....weiter geschlendert, vorbei an der Genovevaburg und der Herz Jesu Kirche, über die noch zu reden sein wird, kommen wir zum Neutor, oder besser zum Platz. am Neutor. Das Neutor repräsentierte das ehemals vierte Stadttor mittelalterlicher Stadtbefestigung von Mayen. Seinerzeit stark verfallen diente es der Bevölkerung als Baustofflieferant vorherrschender Bauvorhaben, und wurde zu diesem Zwecke vollständig abgetragen. Soweit mir bekannt existieren außer einigen Zeichnungen keine weiteren Bilder vom Neutor. Alternativ steht hierfür das alte Brauhaus und eine Ansichtskarte aus den 60igern mit der Firma P.A. Dietzler am Neutor, die nicht nur zum jeweiligen Schulanfang, Schreibhefte, Bücher, und vieles andere schulisch erforderliche rechtzeitig im Verkauf hatte..
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Hans Strobel 31.01.2016.....
....wir gelangen in die St. Veithstraße, vormals Alleestraße, gehen vorbei am alten Gymnasium, und erreichen den zweiten erhaltenswert gebliebenen Rundturm der Stadtbefestigung, den Vogelsturm. Die erste, ältere Ansicht zeigt die Innenstadtseite des Turmes mit dem Eingang zur Weissergasse, in der Elendsquartiere vorherrschten. In der zweiten Ansicht aus etwa 1950 sieht man noch Trümmerhaufen vor dem Turm liegen, und Dachdecker bei der Arbeit am Dach der Steinnetzfachschule, wo unter der Leitung von Professor Carl Burger einige im Stadtgebiet verteilte Kunstwerke entstanden sind. Im Straßenverlauf zeigt sich die Kaiserliche Post, kurz vor der Nettebrücke biegen wir links ab, gehen durch das Wasserpförtchen und sind in der Brückenstraße wieder am Beginn unseres kleinen Rundgangs.
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Hans Strobel 01.02.2016.....
Ein sehr schöner Blick vom "Altener Tempelchen" über den Tusplatz und das Viadukt nach Mayen. Gut zu sehen ist das das "Knüppchen" ca. 1955 noch nicht wieder vollständig aufgeforstet, und der Schützenhof noch eine ganz bescheidene Gaststätte war.
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Hans Strobel 01.02.2016.....
......frei nach dem Karnevalslied von "De Räuber"
Off em Maat, off em Maat, stinn deh Baure, decke Eier, faule Prumme, lange Müascha. on deh Leud, on deh Leud sejn am stiere, off deh Eier, off deh Prumme, off deh Müascha. Ansicht ca. 1955
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Hans Strobel 02.02.2016.....
...zum Vergleich, Blick vom Goloturm auf den Markt, etwa 1958 und 1925
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Hans Strobel 03.02.2016.....
...tata tata tata, Mayen Mayoh, zum morgigen Schwerdonnerstag buntes aus Mayen. Lithographien von 1896 bis 1900, vier wunderschöne Beispiele graphischen Schaffens. Kleblattlitho mit Klemenskirche, Schloss Bürresheim, Ostbahnhof und Genovevaburg 1902 verschickt von Mayen nach Vallendar. Totalansicht von 1896 nicht gelaufen. Gruss aus Mayen mit Brückentor, Marktplatz, Genovevaburg, Schloss Bürresheim,Ostbahnhof, Viadukt und Landratsamt, 1897 verschickt von Mayen nach Trier. Die zweite Kleeblattlitho mit Klemenskirche , Schloss Bürresheim, Genovevaburg und Kaiser Wilhelm-Denkmal in den Anlagen wurde 1900 von Mayen nach Trier verschickt.
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Hans Strobel 04.02.2016.....
Der St. Veitpark, eine grüne Oase im Osten der Stadt Mayen. Ehemals ein Friedhof mit kleiner Kapelle, stellt die heutige St, Veitkirche den Mittelpunkt des St.Veitpark. Aber noch eine weitere Sehenswürdigkeit befand sich im Park, der Mächenhort. Unter dem Motto "Zur Freude des deutschen Volkes, für große und kleine Kinder" hat Professor Carl Burger, der Leiter der Steinmetzfachschule, und seine Schüler, etliche, im wahrsten Sinne des Wortes, märchenhafte Skulpturen im Märchenhort aufgebaut. Leider ist heute außer dem Stadtbrunnen, der nicht von Professor Burger stammt, kaum noch etwas zu sehen. Die meisten Kunstwerke fristen derzeit am und im alten Arresthaus ihr Dasein..
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Hans Strobel 09.02.2016.....
Ein Blick aus dem Wittbendertor in die Göbelstraße und über die Stadt, etwa 1935. Im Vordergrund links der markante Treppengiebel der so genannten "Arche", das gotische Turmhaus der Deutschherren aus dem 14. Jahrhundert. Etwas weiter schräg dahinter das Wahrzeichen von Mayen die Klemenskirche, und noch etwas höher links zeigt sich das Landratsamt. Der Mühlenturm und rechts davon das alte Gymnasium sind nicht zu übersehen. Noch weiter im Hintergrund etwa Bildmitte ist der Kamin der alten Ziegelei an der Polcherstraße sehr schön zu sehen. Der Blick schweift die Göbelstraße entlang und findet an ihrem Ende das Kaufhaus Kohlhaas mit dem imposanten Eingangsgiebel. Genau über diesem mit einer Zwiebel gekrönten Giebel, schaut scheu die Kirchturmspitze der kleinen, sich im Hintergrund der dominierenden Herz Jesu Kirche duckenden, erste Kirche der evangelischen Gemeinde hervor. Etwas rechts der Herz Jesu Kirche zeigt sich ein weiterer Treppengiebel, die Genovevaschule im Burgfrieden, und gleich über dieser Schule ist noch der Gaskessel der städtischen Gasversorgung sehr gut zu erkennen...
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Hans Strobel 10.02.2016.....
Nach dem Blick aus nördlicher Richtung vom Wittbendertor, ein Blick aus östlicher Richtung vom Römerhügel, etwa aus der Zeit um 1910. Mühlenturm,Klemenskirche, Genoveaburg mit Barockgiebel, und das neue Kaiserin Wilhelm Auguste Victoria Krankenhaus dominieren die Aussicht. Auch gut zu sehen ist das hohe sehr schmale Wohnaus des Uhrmacher Hein, das vor der Klemenskirche, den Eingang zur heutigen neuen Marktstraße versperrt. Die Marktstraße aufwärts erkennt man wieder den Zwiebel gekränten Eingangsgiebel des Kaufhaus Kohlhaas. Und noch ein Stückchen weiter oben vor der Genovevaburg, blickt die Reichsbank neugierig auf den sich vor ihr öffnenden Markt.
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Hans Strobel 11.02.2016.....
Blick aus südlicher Richtung, vom Gaskessel in der Siegfriedstraße, etwa 1935. Wir schauen rechts unten auf die Kreuzung Siegfriedstraße, Kehrigerstraße. Die Bebauung der rechten Seite der Kehrigerstraße ist bis auf den Lückenschluss , bis heute, unverändert geblieben. Die im Burgfrieden ansässige Genovevaschule, sowie die Herz Jesu Kirche mit der in ihrem "Hinterhof " stehenden Kirche der evangelischen Kirchengemeinde bestimmen das Bild. Auch die zweite katholische Kirche in Mayen, die Klemenskirche, streckt als Wahrzeichen von Mayen, ihren Turm hoch über die Stadt. Die im Hintergrund liegenden Berge, Hoch-Stein, Ettringer- und Mayener Bellenberg, schließen den Blick ab.
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Hans Strobel 12.02.2016.....
Blick über die Stadt Mayen von der Genovevaburg aus westlicher Richtung, um 1930. Unten im Vordergrund präsentiert sich das Trapezdach der Reichsbank mit einem vor der Bank stehenden Transparent mit der Aufschrift " West Mark Sonntag 1930" ,dessen Sinn ich nicht zu deuten weis. Rechts, zum Eingang in den Markt, preist Weinhaus Andries seine Weine an, und gegenüber links lädt der Ratskeller von Heinrich Sürth sen. zum verweilen ein. Vorbei an der prächtigen Fassade des Hotel Kohlhaas schweift der Blick über das alte Rathaus und die Klemenskirche. Am linken Bildrand zeigt sich das Arresthaus, und gleich dahinter das imposante Wittbendertor. Etwas tiefer recht ist außerdem noch der markante Treppengiebel der Arche auszumachen. Am Horizont schließen wieder Hochstein, sowie Ettringer- und Mayener- Bellerberg, die Aussicht ab.
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Hans Strobel 13.02.2016.....
Denk-----mal. Auch in Mayen wurde hin und wieder zu bestimmten Anlässen ein Denkmal gesetzt. So zum Beispiel das Kriegerdenkmal an der Spitze des St. Veitparks zwischen St.Veitstraße und Koblenzerstraße, es steht heute noch. Ihm zur Seite wurde eine von Nikolaus Weingart aus einer Basaltsteele geschlagene Christusfigur zum Andenken der Handwerkerausstellung 1909 in seiner Nähe beigestellt, nach meiner Kenntnis existiert diese Figur nicht mehr. Zum Gedenken an das Infanterieregiment Nummer 29 stand einstmals im Dreieck Ostbahnhofstraße/Göthestraße/ Schillestraße, kurz über "Bellerbiersche", der nicht mehr vorhandene Gedenkstein.
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Hans Strobel 13.02.2016.....
.....zwei weitere Beispiele Mayener Gedenken. Das Kriegerehrenmal, wurde von Professor Carl Burger, zum Heldengedenken, zwischen Bachstraße und Ringstraße in Szene gesetzt. Mit einem aus Bronze gefertigten apokalyptischen Reiter auf einer Steinsäule, und den in der dahinter stehenden Gedenkstätte eingemeißelten Namen der Toten, ehren die Mayener ihre Toten des ersten Weltkrieges. Außer der Bronzeplastik, die kurz nach Errichtung wieder eingeschmolzen wurde, ist dieses Denkmal heute noch erhalten. 1898 dankten die Veteranenvereine mit einen steinernen Ehrenmal im Nettetal, dem Hohenzollernkönig Wilhelm I, für seinen Sieg bei Sedan, mit einem großzügigen Denkmal, es existiert nicht mehr. Erwähnenswert bei diesem Bild ist noch das hinter dem Denkmal zu sehende, jüngst abgerissene sehr beliebte Ausflugslokal "Bestewäldchen".
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Hans Strobel 14.02.2016.....
Wir gehen baden....
passend zur Jahreszeit, hier einige Impressionen der Badekultur in Mayen. Schon früh in den 20iger Jahren wurde eine Möglichkeit geschaffen der breiten Bevölkerung an den heißen Tagen eine Abkühlung zu verschaffen. In der Bachstraße links der Nette, etwa in Höhe der alten evangelischen Volksschule eröffnete seinerzeit die erste Badeanstalt in Mayen. Gespeist von einem aus der Nette an der Sagnesmühle abgehenden Mühlbach hatte die Bevölkerung hier einen relativ freien Zugang zum ungeheizten Nass. Ob dieser Freizügigkeit war es sogar möglich das hin und wieder mit einer Wasserratte um die Wette geschwommen werden durfte. Die beiden ersten Bilder zeigen eine Wassersportveranstaltung und ein familiäres Badevergnügen...
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Hans Strobel 14.02.2016.....
...nach dem zweiten Weltkrieg am Ende der Wiederaufbauphase der Stadt wurde sich dieses Vergnügens aber erinnert und es wurde ein neues, groszügiges Gartenbad, einige hundert Meter Nette aufwärts, gegenüber der "rud Brök" gebaut. Wie die zahlreichen Bilder zeigen hatten die Mayener ihre Badeanstalt ins Herz geschlossen und überaus zahlreich an den sonnigen Tagen genutzt. Viele werden sich erinnern, es war Gang und Gäbe das in den Ferien wir Pänns von früh morgens bis spät Nachmittag die Wiesen des Gartenbades bevölkerten. Ausgerüstet mit zwei Flaschen "Limonad", fünef "Boddaramme", das sind zehn je zu zweit aufeinander gelegte große Brotscheiben mit aufgestrichener Marmelade, drei Groschen für den Eintritt, und einen Groschen für fünef "Lakritschklömscha" waren wir den ganzen Tag gut aufgehoben. Das Abenteuer begann schon bei der Umkleide. Kabinen, derer nur wenige, durften nur durch die älteren genutzt werden. Für uns Päns gab es getrennt nach Geschlecht nur ein großer Gruppenumkleideraum. Prüderie war damals noch ein Fremdwort. Aber eine Garderobe gab es, ja fasst so wie im Theater, mit Garderobiere, die die auf einem Draht-Garderobenhaken mit Netz und unteren Rundbügel für die Schuhe, unordentlich aufgehängten Hemden und Hosen, an der Garderobentheke unter Ausgabe eines Nummernkettchen, in Verwahrung nahm. Unter Aufsicht des sehr gestrengen Bademeister Krämer, das war der "alte", und des jüngeren Herr Spurzem, und später noch ein Herr Gondorf, verbrachten wir die überwiegend meiste Zeit im Wasser. Bevor es aber ins Wasser ging war abduschen angesagt. An jedem Zugang zu den Schwimmbecken musste man eine Art Wassergraben durchlaufen. Auf zwei Seiten war eine Kaltwasserbrause angebracht die beim Hinein und auch beim Rausgehen benutzt werden sollte. Das war ein hervorragender Platz um den Fräuleins aufzulauern um ihnen unauffällig im Vorbeigehen den eiskalten Regen über den Rücken plätschern zu lassen. So verging die Zeit fasst wie im Flug. Ich habe es gehasst, und nicht nur ich, auch viele andere fürchteten sich vor jenem Moment. Pünktlich um 16 Uhr schallte es unerbittlich aus den Lautsprechern" für Jugendliche unter vierzehn Jahren ist der Badebetrieb beendet". Es spielten sich dramatische Szenen ab, da half nichts, rein gar nichts, vortäuschen älter zu sein, die meisten kannten die Bademeister sowieso mit Namen, sich verstecken, sie kannten alle Ecken und sahen auch hinter jede Hecke, sie nahmen den Rausschmiss sehr ernst, sie haben das Gelände regelrecht abgescannt, wir mussten raus und ab nach Haus. Heute würde man fragen ob die Kinder von solch regieder Vorgehensweise nicht traumatisiert wären. (Nicht ernst nehmen) Abschließend noch etwas für mein Ego. Wie die Ehrenurkunde zeigt gelang es mir im zarten Alter von elf Jahren, 1964, an eben jener "garstigen Städte", an einem sonnigen Sonntag, in meiner Altersklasse den Stadtmeister zu geben! Der Gewinn bestand aus der Urkunde und einem Zirkelmäppchen namens "boy", das bis heute nicht verschütt ging!
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Hans Strobel 16.02.2016.....
......." mein Freund der Baum ist tot "..... Der "dicke Baum" am Eingang zum Nettetal, schon sehr alt und marode musste er in den 80iger Jahren abgeholzt werden.
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Hans Strobel 17.02.2016.....
...wir sind mal wieder auf dem Marktplatz Mitte der sechziger. Sehenswert nicht nur die vorherrschende Betriebsamkeit, sondern am linken Bildrand, zwischen Kaffee Bittner und noch nicht aufgestocktem Modehaus Küster, das Burg Theater. Mit Anker Kino und Corso Theater eines der seinerzeit drei Lichtspielhäuser in Mayen. Ein Schnappschuss aus einem Dachfenster hoch in der Marktstraße zeigt das dritte Foto um etwa 1958, eine wahrscheinlich klerikale Veranstaltung auf dem Markt.
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Hans Strobel 19.02.2016.....
...noch einmal schauen wir in die Marktstraße, und zwar um 1955. Beinahe ehrfürchtig schauen wir auf eine Straße voller Geschäfts und Wohnhäuser. Die meisten werden wohl die Bilder der schrecklichen Zerstörung durch WK II schon einmal gesehen haben. Wie viele anderen Straßen war auch die Marktstraße größtenteils zerstört. Umso unwirklicher erscheint das die Mayener Bevölkerung mit ihrem unglaublichen Willen in nur zehn Jahren diese Wiederaufbauarbeit zu leisten im Stande war. Und wer genau hinschaut, entdeckt sogar mindestens zwei Geschäfte die heute noch existent sind....?
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Hans Strobel 21.02.2016.....
....das Wort zum Sonntag....
...fällt heute aus. Statt dessen vier Luftaufnahmen vom im Wiederaufbau befindlichen Mayen in 1958. Auf allen Aufnahmen deutlich zu sehen das an allen Ecken und Enden der Stadt der Wiederaufbau schon sehr weit fortgeschritten ist.
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Hans Strobel 22.02.2016.....
Vorläufer oder Nachzügler?
Ein Nachzügler vom ausgefallenen Karnevalsumzug 2016, oder ein Vorläufer für den Umzug am kommenden Sonntag? .....Keines von beiden, das Mammut aus dem Karnevalsumzug 1938 an der Kreuzung Koblenzerstraße / Eich. Dieses Mammut wurde erstmals auf der Homepage vom Geschichts- und Altertumsverein Mayen beim Durchlaufen der Brückenstraße gesichtet.
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Hans Strobel 22.02.2016.....
.....wir bleiben beim Thema....
ein Blick über die Stadt um etwa 1958 von der Werkelslay. Im Vordergrund unten links, das Marienhaus, erstes Krankenhaus in Mayen, links daneben die Heilig Geist Kapelle, und genau dazwischen das Gefängnis. Etwas weiter dahinter blinzelt die Fassade der Häuserzeile, Kaffee Ohlig, Hotel zu Traube und Kaufhaus Rammershoven, am Markt hervor. Unmittelbar hinter dieser Zeile zeigt sich der markante Treppengiebel der Genovevaschule im Burgfrieden. Genau über diesem Giebel sehen wir den Gaskessel, und links davon stiehlt sich schnell noch der Glockenturm der Herz Jesu Kirche ins Bild. Die Genovevaburg, vom rechts flankierten Obertor und dem Kaiserin Wilhelm Auguste Victoria Krankenhaus ,dominiert die Bildmitte. Auf der rechten unteren Seite macht sich das Autohaus Scherer in der Ringstraße breit, und recht daneben ist auch noch das Ständehaus sichtbar. Den Blick zum Horizont gerichtet sehen wir ausgehend von Stadtrand ausgedehnte Felder unterbrochen von zwei Reihen Hecken und Gebüsch. Es ist kaum zu glauben, doch dieser gesamte Bereich ist heute etwa 58 Jahre später komplett bebaut. Als letztes, hoch am Horizont, sehen wir die Spitze des Kirchturm von Kehrig, und wenig darunter noch die Silhouette von Allenz, und Berresheim, dem heutigen Alzheim.
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Hans Strobel 23.02.2016.....
.....ein eher seltener Ausblick etwa 1958. Wir schauen aus dem Mühlenturm über die Stadt und in die neue Marktstraße. Unten rechts repariert die "Lederhose", Uhrmacher Beutl wieder Uhrwerke, und beim Caspari gibt es Leder und Gummisohlen. An der Ecke zur Brückenstraße hat das Sporthaus Waldorf alles für den Sportler parat. Seinerzeit war es durchaus üblich innerhalb der Familie die Schuhe der Kinder selbst zu Sohlen, und der Mama die langsam aufkommenden "Pfennigsabsätze" zu erneuern. Einige werden sich erinnern, zu beinahe jedem Haushalt gehörte ein "Schuheisen" der sogenannte Dreifuß. Schuhe flicken war eine Prozedur die sich meist am Samstag abspielte. Der Vater saß mit Mutters Küchenschürze bekleidet am Küchentisch und raspelte am Sohlengummi der Kinderschuhe. Die Blechkiste, die geöffnet auf dem Küchentisch stand enthielt die vom Caspari gekauften Ersatzteile wie, Kreppsohlen, Absätze, Holznägel, Schusterleim Rundkopfsohlennägel für Arbeitsschuhe und Stoßeisen für die Schuhspitze der Buben die auch schon mal einen Stein zum Fußballspielen nutzten. Mit viel Grummel und auch Schelte wurden das meist arg ramponierte Schuhwerk instand gesetzt. Und tatsächlich habe ich als ich eine eigene Familie gründete diese Kiste so zusagen als Aussteuer mitbekommen und auch sehr oft gebraucht. Seit Jahren zwar nicht mehr, aber ich könnte wenn nötig schon noch jemandem die "Schuhe besohlen". Die zweite Ansicht schaut über die Klemenskirche zum Mühlenturm hin. Schön zu sehen im Vordergrund das Altenheim "Klösterchen" in seiner alten Form. Rechts neben Bäckerei Koll, die lange vor jedem "Italiener" in Mayen, ein hervorragendes Speiseeis in Muschelwaffeln verkaufte, wird eine Baulücke geschlossen, und hinter dem Mühlenturm zeigt sich in der Bachstraße der beliebte Felsenkeller.
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Hans Strobel 24.02.2016.....
...zum heutigen kleinen Jubiläum, Foto 100, in meinem 41igsten Beitrag.
Eine Ansicht etwa 1960 von der Genovevaburg auf den Viehmarkt. Vorne links, am Eingang zur Kelbergerstraße, die damals noch in beiden Richtungen befahrbar war, sehen wir Gasthaus "zur Genoveaburg" mit der Metzgerei Dietz .( Dietze Dotz ) Etwas weiter darüber, ein Kolonialwarenladen von Frau Schiller, und noch etwas weiter oben, vor der Kastanie, leider nicht zu sehen ,das "Krankenhaustreppchen". Eine nicht zu verachtende Abkürzung auf dem Weg zur Schule. Schräg gegenüber, auf der rechten Seite kommt Bäckerei Busenkell in Sicht, die seinerzeit ihre Backwaren noch zweimal wöchentlich bis an die Haustüre lieferte. Über der Bäckerei hatte der Frisör Theisen, der gemeinhin nur "de Aff" genannt wurde seinen Salon. Auf der Ecke zur Westbahnhofstraße war dann noch der Kolonialwarenladen vom Herrn Eifler, bei ihm konnte sogar noch angeschrieben werden. Am anderen Ende der Kelbergerstraße, ganz vorn auf der Ecke, sehen wir noch Bäckerei und Kaffee Geisbüsch. Und im Haus auf der Ecke gegenüber vom Obertor, dem heutigen "Imbis Tonner", befand sich dann der zweite Laden von Frau Schiller. Noch etwas weiter oben blinzeln uns die beiden Türme des jüngst abgerissenen Gasthaus " Zum Deutschen Haus" entgegen. Rechts daneben ist auch noch das Finanzamt auszumachen, und ein Stück darüber liegt hinter hohen Bäumen versteckt der Westbahnhof.
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Hans Strobel 25.02.2016.....
.....und weil es so schön ist nun der Viehmarkt 1955 von einer anderen Sicht. Vorne links, Frisörsalon Henerici, "Schnorrese Jüpp", auf der Ecke zur Marktstraße der Großhandel Eulgem, ihm gegenüber das heutige Godalming Haus in seiner ursprünglichen Form. Rechts hinter der Genovevaburg, über dem Anfang der Burgbrücke ist noch der Gaskessel zu sehen. Vorne rechts zwei Fahrzeuge der damals vorherrschenden Marken Mercedes und Volkswagen. Interessant noch das Hinweisschild "Kreisverkehr", ein weiteres Indiz das Kreisverkehr in Mayen nichts neues ist. Rechts von diesem Hinweisschild, am Eingang zur Kelbergerstraße wieder Bäckerei Geisbüch.
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Hans Strobel 26.02.2016.....
....Eingang zur Genovevaburg von der Stadtseite einmal anders.
Meist wurde das Burgtor vom Aufgang zur Burg in Richtung Burghof und das inzwischen in die Burggärten versetzte Göpelwerk fotografiert. Hier nun einmal in die Gegenrichtung mit Aussicht auf den Markt. Vorne links sehr schön zu sehen der Treppengiebel des Königlich Preußische Amtsgericht. Weiter unten am Markt der obere Teil von Hotel Kohlhaas, seinerzeit das renommierteste Haus am Markt. Noch etwas links darüber zeigt sich noch das Wittbendertor.
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Hans Strobel 27.02.2016.....
...wir schauen aus südlicher Richtung über Mayen, etwa 1963 Im Vordergrund links sind die ersten Häuser der Moseland-Gesellschaft entstanden, und etwas darüber zeigt sich das Severinheim in der Eintrachtstraße. Noch etwas weiter links ist der zweite Bau der St. Josef Schule noch nicht ganz fertiggestellt. Am Knüppchen sind die Bauarbeiten des Gymnasium auch noch voll im Gange. Obertor, Genovevaburg, die Herz Jesu Kirche, und auch die Klemens Kirche, recken ihre hohen Türme über die Stadt. Am Horizont scheinen der Hoch-Simmer, der Gänsehals und der Hoch-Stein, den Mayener Talkessel zu überwachen.
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Hans Strobel 28.02.2016.....
...und da war dann noch ein Foto das auch noch gezeigt werden sollte. Am heutigen "Rosensonntag" in Mayen schnell noch einmal der Viehmarkt in etwa 1968. Keine besonders gute Aufnahme, dennoch deutlich zu erkennen, Kreisverkehr in Mayen ist nicht neu. Das Knüppchen, (Monte Kredito), ist komplett, und das Gymnasium hat seinen Bildungsauftrag übernommen....
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Hans Strobel 29.02.2016.....
...ja so ganz können wir uns vom Viehmarkt noch nicht lösen. Eine weitere Aufnahme jedoch gut achtzehn Jahre vor der gestrigen. So war die Ansicht des Viehmarktes von der Genovevaburg 1950. Der "Kreisel" ist hier noch oval und hat eine Gaslaterne. Der längste Zebrastreifen der Region ist auch noch nicht aufgemalt, und an Bundeswehrsiedlung und Gymnasium am Knüppchen denkt auch noch niemand. Abzweigend vom Viehmarkt geht es rechts in den Schlotterhof der sich auf dem zweiten Bild in seinen von den Bomben des zweiten Weltkrieg verschonten Resten zeigt.
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Hans Strobel 02.03.2016.....
...wir schauen von der St. Veithstraße etwa 1920 über Mayen. Links im Vordergrund die Kreissparkasse, und gleich darüber zeigt sich der Vogelsturm. Etwas weiter links vom Turm, das alte Gymnasium, und dahinter noch zu sehen die Brauerei "Kannonenbräu" und das Brauhaus. Herz Jesu Kirche, mit dem vorwitzigen Turm der evangelischen Kirche in ihrem Hinterhof, die Genovevaschule im Burgfrieden, und das von der Genovevaburg fasst ganz verdeckte Kaiserin Wilhelm Viktoria Krankenhaus, schließen den linken Bildteil. Auf der rechten Seite im Vordergrund, die Schafstall Kapelle, und dahinter, in der Alleestraße eines der größeren Hotels in Mayen, das Hotel Reichspost. Und mit seinen 34 Metern Höhe überragt das Obertor im oberen rechten Bildteil, alle umstehenden Gebäude.
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Hans Strobel 03.03.2016.....
.....wieder ein Blick über Mayen. Etwas weiter links vom gestrigen Standort, heute vom Bannerberg aus, und etwas früher so um 1912. Wie auch das gestrige Bild bestimmen auch das heutige die größten Bauwerke wie die Kreissparkasse, das alte Gymnasium, die Herz Jesu Kirche, die Genovevaschule, die Genovevaburg sowie das Krankenhaus das Bild. Auffällig ist noch das das Obertor noch immer ohne sein Dach dasteht.
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Hans Strobel 04.03.2016.....
...verbleiben wir noch ein Wenig in der St.Veitstraße, um etwa 1925. Drei der prächtigsten Gebäude der Straße, das Amtsgericht, das Kreishaus, und die Kreissparkasse, zeigen eindrucksvoll das zur damaligen Zeit großzügiges Bauen Mode war.
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Hans Strobel 05.03.2016.....
..und noch einmal St.Veitstraße.
Dieses mal jedoch im Vergleich aus einer völlig anderen Richtung. Blick von der Genovevaburg Richtung Bahnhof Mayen Ost etwa 1925 und 1955. Im ersten Bild im Vordergrund die Herz Jesu Kirche mit der evangelischen Kapelle im Hof. Etwas höher rechts das alte Gymnasium mit dem Vogelsturm im Hintergrund. Noch etwas höher gut zu sehen die Kaiserliche Post, und schon sind wir in der St.Veitstraße. Mit der Volksbank, dem Kreishaus und dem Amtsgericht, geht es im Bogen am St.Veitpark weiter aufwärts, vorbei an der noch nicht vorhandenen St. Veitkirche bis zum prächtigen Ostbahnhof hoch oben am Bildhorizont. Im Vergleich dazu auf der anderen Aufnahme Herz Jesu Kirche im Vordergrund, ohne evangelische Kirche, aber mit altem Gymnasium, Vogelsturm, alte Post, Kreissparkasse, Landratsamt, und Amtsgericht, im Bogen am St. Veitpark vorbei an der jetzt vorhandenen St.Veitkirche. Und ersatzweise am oberen Bildrand, für den nicht sichtbaren Ostbahnhof, weil Flachbau, der Wasserturm.
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Hans Strobel 06.03.2016.....
....wir schreiben das Jahr 1930, auf dem Marktplatz in Mayen sind die großen Wagen aufgefahren, Hotel Müller lädt zum Tanz. Steife Herren in ihren schwarzen Anzügen entstiegen ihren Karossen. Durch Josephine Baker animierte, in Carlestonekleider gezwängte Damen stöckeln hocherfreut den Müllerschen Gasträumen entgegen. Auf der rechten Seite hat sich Bäckerei Ohlig mit Torten und allerlei Gebäck auf einen größeren Ansturm eingestellt. Im Hotel "Zur Traube" links nebenan sind sogar noch Übernachtungen zu haben. Knauff Rammershoven gleich daneben verkauft Haushaltswaren aller Art. Ein ähnliches Sortiment vertreibt Albert Schloss daneben. Das nächste Gebäude ist Hotel Müller, der Ort des Tanzvergnügens der herbeieilenden Gesellschaft. Gottschalk, Eisenwaren Reif und Kaufhaus Kohlhaas reihen sich bis zur Ecke Neustraße ein.
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Hans Strobel 08.03.2016.....
...heute wieder einmal eine Ansichtskarte. "Gruss aus Mayen" um 1900. Diese Grußarte zeigt sieben der schönsten Bauwerke in Mayen: der Vogelsturm, das Brückentor, das Wittbendertor, das alte Rathaus, der Kasernenturm (Mühlenturm), Feld-und Stadtseite der Genovevaburg, und das Mayener Wahrzeichen, die Klemenskirche mit ihrem schiefen Kirchturm.
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Hans Strobel 09.03.2016.....
..zwei weitere Ansichtskarten mit den schönsten Gebäuden vom Mayen aus etwa 1960. Es handelt sich hier um bei den Sammlern nicht so sehr beliebten Mehrfachansichten. Meist wurden diese Ansichtskarten in eine sehr hohen Auflage mit sogenannten Häufigkeitsmotiven aufgelegt.
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Hans Strobel 09.03.2016.....
....und weil ich genügend davon habe hier noch zwei sehr schöne Mehrfachansichten mit Bauwerken von Mayen aus etwa 1965.
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Hans Strobel 10.03.2016.....
...diese beiden Mehrfachansichten mit je fünf Motiven unserer schönen Heimatstadt Mayen von etwa 1965 wollten auch noch gezeigt werden....
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Hans Strobel 11.03.2016.....
..widmen wir uns noch einmal der Marktstraße, beziehungsweise der "neuen" Marktstraße. Eine Ansicht aus etwa 1960, von der Bachstraße aus, wahrscheinlich vom Felsenkeller, gewährt den Blick in die neue Marktstraße. Führt aber auch am Mühlenturm vorbei über die Klemenskirche bis zum dahinter stehenden Obertor. Links wird die Kirche von der Dachdeckerfachschule und rechts von den Gebäuden der Westbahnhofstraße flankiert. Das zweite Bild, auch von etwa 1960, zeigt das sich das Geschäftsleben in der neuen Marktstraße gut entwickelt hat. Von der Röhre bis zum Schucostecker hat vorn rechts Radio Schlich alles was Radio und Fernseh so braucht. Sanitätshaus Prinz hat nebenan seinen ersten Laden in Mayen eröffnet. Gleich gegenüber Eiskaffee "Riviera" konkurrierte seinerzeit mit dem "Venezia" in der Brückenstraße, und der Eisdiele vom "Bruno" in der Neustraße. Deren Name ich nicht mehr auf dem Sender habe. Wir gingen damals sowieso immer nur zum "Gitanes" rauchenden " Bruno" Wieder auf der anderen Seite wurden beim Foto Richter Passbilder gefertigt und Agfa und Kodak Rollfilme verkauft. Beim Custor dahinter gab es für jeden den passenden Schuh. Und gleich neben an beim Caspari die Utensilien wen diese repariert werden mussten. Uhrmacher Beutl als nächstes, hatten wir auch schon im Fokus. Und am Ende der neuen Marktstraße rüstet Sporthaus Waldorf den Sportler aus. Das Sonnen beschienene dritte Foto zeigt entgegengesetzt aus anderer Richtung wie sich die Straße etwa fünf Jahre später präsentierte.
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Hans Strobel 14.03.2016.....
...zwei sehr schöne Ansichten aus etwa 1915. Das erste Bild zeigt von der Ringstraße aus den Eingang der heutigen Hahnengasse, und im Hintergrund den Treppengiebel des Marienhauses, Mayens erstes Krankenhaus. Dahinter schön zu sehen das Wittbendertor das seinerzeit auch als Jugendherberge genutzt wurde. Das zweite Foto, der sogenannte "Römerblick", entstand ebenfalls in 1915. Aufgenommen vor dem alten Gefängnis stehend, zeigt es gleich gegenüber die schmiedeeisern bewehrte Ummauerung des Marienhauses. Daran anschließend zeigt uns die Heilig Geist Kapelle ihre Breitseite, und das Wittbendertor präsentiert stolz seine Ecktürme.
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Hans Strobel 16.03.2016.....
...mehrmals angesprochen, bisher jedoch noch nicht gezeigt, das Marienhaus, in einer Ansicht um 1910
Im 14. Jahrhundert in der Stehbachstraße erbaute, und seit 1592 mit einer eigenen Kapelle ausgestattete, erste Hospital in Mayen. Bis zur seiner Schließung gewährleisteten die Schwestern des Borromäerordens die Krankenpflege der Bevölkerung Mayens, wobei Arme und auch Mittellose in diesem Haus nicht abgewiesen wurden. Mit Eröffnung des neuen Krankenhauses 1909 verlor das Marienhaus endgültig seine Funktion. Wobei wir beim zweiten Bild ankommen. Das Kaiserin Wilhelm Auguste Victoria Krankenhaus, Mayens altes, neue Krankenhaus in der Siegfriedstraße, hier vom Goloturm gesehen, um etwa 1955. Rechts vom Krankenhaus das Domizil des damaligen Bürgermeisters Dr. Damen. Unmittelbar hinter dem Türmchen des Krankenhauses zeigt sich die Dachdeckerfachschule, und etwas weiter rechts die Firmen Holz Rosenbaum und der Wertstoffverwerter Eickhoff. Auf der linken Seite, am Ende der noch jungen Kolpingstraße die Höfe der beiden Landwirte Düngenheim und Traubenkraut, wobei letzterer auch einige Zeit ein flinker Briefträger für Mayen stellte. Beim Düngenheim verdienten wir Pänns unser erstes eigene Geld. Beinahe jeden Herbst waren wir bei der Kartoffelernte im Einsatz, und bekamen "füa jede jeraafte Sack Krombare" stolze fünfzig Pfennig. Und so zu sagen als Trinkgeld am Abend auf dem Hof noch eine "Schmeerboddaramm" und eine "kuhwarme" Tasse Milch. Es mag sein das einige an frisch "gezapfter" Kuhmilch Freude haben, mir jedenfalls rollen sich jetzt noch, beim schreiben dieser Zeilen die Zehnägel. Ein Grund weswegen sich bis heute, so gut wie kein Tropfen Milch, über meine Lippen wagte...
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Hans Strobel 18.03.2016.....
...drei weitere interessante Gebäude in Mayen um etwa 1925.
Das Gesellenhaus, 1885 auf der unteren Ringstraße eröffnet, Versammlungsort des katholischen Gesellenvereines. Nicht nur berufsbezogener Veranstaltungsort, sondern auch Theater und sonstige gesellige Veranstaltungen wurden im Hause durchgeführt. Das zweite Bild zeigt eine der seinerzeit sechs Mayener Schulen. 1911 in der Gerberstraße erbaut, erlebte diese Schule eine sehr wechselhafte Nutzung, im Bild die Nutzung als Lazarett während des ersten Weltkrieges. Die alte Postschule in der Alleestraße um 1925 zeigt uns das dritte Bild.
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Hans Strobel 20.03.2016.....
...zum heutigen Sonntag ein Ort der Beschaulichkeit, der besonders an Sonntagen gerne aufgesucht wurde. Ich erinnere mich noch genau an die Ausflüge die mein Großvater und auch mein Vater mit mir zum "Hubertusruh" machten. Zwei Wege diese beschauliche Stätte zu besuchen gab es. Die Kelbergerstraße hinauf über die "Geis" , links ab am "weißen Hirsch", und über die Kolpingstraße und die Kuhtrift über die "sieben Berge", im Wald rechts ab vor der Waldkapelle. Von engagierten Mayenern etwa 1930 künstlerisch angelegte Begegnungsstätte mit Miniaturen der seinerzeit in Mayen gemachten Ausgrabungen römischer Anlagen. Die Ansicht zeigen unter Anderem einen römischen Umgangstempel und eine römische Villa. Das untere Foto der Karte zeigt den Zugang der Anlage vom "weißen Hirsch" .
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Hans Strobel 22.03.2016.....
...weder Mahnmal, noch Gedenkstätte, das Hochkreuz auf dem Knüppchen. Eher ein Dankeschön an Gott das er die Mayener Bevölkerung durch schwere Zeiten der Diktatur, des Krieges, und der Nachkriegszeit geleitet hat. Aber auch als Zeichen zur Erinnerung das sich diese düstere Zeit nicht wiederholen möge. Wie uns die Bilder zeigen wurde das Kreuz ursprünglich mit Rundhölzern, und bei der Erneuerung mit den bis heute bestehenden Kanthölzern erstellt.
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Hans Strobel 24.03.2016.....
...hier eine Ansicht um 1905 aus einer eher seltenen Richtung. Diese Ansicht wurde bisher noch nirgends gezeigt, auch nicht "Mayen in alten Raubkopieansichten" konnte diese Ansicht bringen, denn sie wurde nie veröffentlicht. Wir schauen aus einem Haus in der unteren Koblenzerstraße, wahrscheinlich aus dem Haus ehemals "Farben Arndt". Die vorderen fünf Häuser wurden im WK II weitgehend geschont und stehen heute noch, stellenweise leicht saniert, an ihrem angestammten Platz. Gut zu sehen ist das der heutige Trinnel noch mehr oder weniger ein Gartenpfad ist. Auf dem mit Büschen bewachsenen Platz steht heute die evangelische Kirche. Kurz dahinter zeigt sich die kleine Brücke über die Nette zum Wasserpförtchen, die damals noch nicht mit größeren Fahrzeugen befahrbar war. Links vor, und hinter der Genovevaburg, fehlen Herz Jesu Kirche und neues Krankenhaus, weil noch nicht gebaut. Auf der rechten Seite der Burg beklagt das Obertor sein fehlendes Dach. Und wer genau hinschaut erkennt noch höher, rechts vom Obertor, den damals doch recht repräsentativen Westbahnhof. Auf der rechten Seite streckt sich noch die Kehrseite der Klemenskirche ins Bild. Und unmittelbar davor ist der Kamin mit Haube der Kaffeerösterei Triacca zu sehen. Auch dieser Turm hat alles Übel heil überstanden, er ist heute noch in seiner ursprünglichen Form an seinem Platz zu sehen.
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Hans Strobel 26.03.2016.....
..zu Ostern wieder einmal etwas buntes.
Wir fahren Bahn, beginnend am Bahnhof Mayen Ost, hier in nicht so häufig gezeigter Feldansicht, fahren wir auf der längst stillgelegten Strecke in den Stadtteil Hausen. Die Zweite Ansichtskarte, eine Lithographie aus 1903, zeigt neben der Schiefergrube Mosellaschacht und einer Consumanstalt, den Hausener Viadukt der Bahnlinie Mayen Koblenz.. Der Einschnitt zum zweiten, längeren Tunnel in Richtung Nettesürch ist auf der zweiten Karte, die ebenfalls aus 1903 stammt, sehr gut dargestellt. Alleine für die Beköstigung der Bauarbeiter der Tunnels und des Viadukt, wurde die im Hausener Tal vor dem Viadukt stehende Kantine "Plett", Restauration zur Eisenbahn von Carl Plett, aufgebaut.
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Schlussakkord....
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Hans Strobel 29.03.2016.....
....unangenehme Ereignisse verlangen unangenehme Maßnahmen.
Seit Monaten stehlen die Betreiber der Facebookseite "Mayen in alten Ansichten ", Elmar Berenhäuser und Dirk Christian Booth, von meiner privaten Homepage Ansika.de, Fotos und Bilder von Ansichtskarten aus meiner Sammlung und posten ihr Diebesgut auf ihrer Seite um sich damit zu profilieren. Vor etwa fünfzehn Jahren habe ich meine Seite mit vielen Fotos und Ansichtskarten von Mayen ins Netz gestellt mit dem Ziel allen Interessierten diese Zeitdokumente aus der Geschichte unserer Heimatstadt Mayen zugänglich zu machen. Im Grunde habe ich nichts dagegen wen sich jemand der vorher fragt sich das Eine oder Andere kopiert und an anderer Stelle mit einer Quellenangabe präsentiert, daher wurde absichtlich kein Kopierschutz auf die Homepage gelegt. Sämtliche Anfragen wurden in Vergangenheit immer positiv beschieden. Einzig die beiden Raubkopierer können oder wollen sich nicht den Regeln des Anstandes bedienen und fragen. Viel mehr sind diese beiden Herren, in ihrer ausgeprägten Selbstüberschätzung, und einer selbst gestickten abstrusen Rechtsauffassung, der Meinung, das Internet sei ein rechtsfreier Raum, nebst allem was sich in ihm befindet sei Allgemeingut, außerstande die Tragweite ihres Handelns zu verstehen. Sie vermögen nicht zu erfassen das sie alles was sie bei Facebook posten, rechtlich an Facebook überstellen. Dem stimmt jeder zu der einen Account bei Facebook einrichtet. Bei Eigentum ist das wohl legitim, jedoch Raubkopien zu verbreiten hat da eine andere Wahrnehmung. Eine offene persönliche Intervention meinerseits unter Hinweis dieses Tatbestand, bewirkte lediglich eine äußerst abstruse Argumentation ihrerseits, und unter Löschung aller meiner Einträge, ein sofortiger Ausschluss von ihrer Seite. Vor soviel Dummheit habe ich nun kapituliert, und beschlossen bis auf Weiteres keine eigenen Beiträge mehr einzustellen. Ich werde jedoch ab sofort jedes von den beiden mir gestohlene Bild oder Ansichtskarte das sie auf ihrer Seite einstellen, postwendend bei mir in bewährter Weise zeigen. Ich danke allen Facebookfreunden die meine Beiträge verfolgt, und durch rege Teilnahme aufgewertet haben. Vielen Dank, auch mir hat es sehr viel Freude bereitet....
Beginnen will ich ohne viele Worte mit der heute geklaute Ansichtskarte vom Sterngarten. Diese meine eigene Ansichtskarte habe ich schon im Februar hier gepostet. Das es sich hier um mein Eigentum handelt ist auf Grund der eindeutigen Merkmale der Karte sehr leicht zu belegen.
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Kurze Zeit später überschlugen sich die Ereignisse....
Nach Bekanntwerden meines Entschlusses brachten einige Facebookfreunde mir ihr Bedauern zum Ausdruck. Einer davon postete sogar mein Statement zur Sache auf der Seite von Mayen in alten Ansichten mit der Frage wie sich die beiden Herren zu den Vorwürfen stellen würden. An Stelle einer Antwort waren daraufhin Streitereien zwischen den beiden Betreibern auf ihrer Seite auszumachen, und wenige Stunden später war die Seite Mayen in alten Ansichten komplett gelöscht. Diese wohl nur von einem der Betreiber einseitig getroffene Maßnahme, betrachte ich als Eingeständnis, und damit die Sache für mich als erledigt. Einige Tage später konnte Mayen in alten Ansichten unter alleiniger Administration des jüngeren Betreibers leicht modifiziert wieder hergestellt werden.
Anfang Januar 2016 hatte ich die wiederholten Diebstähle mittels dafür vorgesehenen Onlineformular an Facebook bereits gemeldet. Wie im Vorfeld von mir erwartet wurde ich dort mit windiger Argumentation und Interessenlosigkeit abgewiesen !! Jedoch schon etwa eine Woche nach dem ich ..unangenehme Ereignisse verlangen unangenehme Maßnahmen (oben) gepostet hatte, teilte Facebook mir in einem Hinweisfenster mit, das ein solcher Beitrag unerwünscht sei und nicht den facebookchen Grundsätzen entspräche, und daher gelöscht wurde ?? Da darf sich nun jeder Facebooknutzer seinen Reim darauf machen......
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........wird nicht mehr fortgesetzt !!
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