Eisenbahner

Die Deutsche Bundesbahn in Mayen

GesamtansichtBW2

Bw total Bw 1973

BW Totale

Gesamtansichten des Bahnbetriebswerk Mayen in den 1970 iger Jahren.


050 023 1

1971 im August begann für mich im Bundesbahnbetriebswerk in Mayen der Einstieg bei der Deutschen Bundesbahn. Nach diversen Aufgaben im Bahnbetriebswerk als Betriebsarbeiter bekam ich ab 1973 im Fahrdienst als Heizer auf den Dampfloks meinen ersten festen Arbeitsplatz.

050 023 1

Mit der damalig in Mayen stationierten Baureihe 50 abfahrbereit an Gleis 3 im Bahnhof Mayen Ost. Noch heute höre ich das zischen und ächzen jener eisernen Ungetüme. Den Geruch von Kohle und heisses Öl bleibt immer im Gedächtnis. Es waren riesige Maschinen, die jede für sich ihr individuelles Eigenleben entwickelte. Mit ihnen zu arbeiten, und tagtäglich zu fahren ist ein Erlebnis das unvergessen bleibt. 


052 167 4 052 272 2

Lok 052 167 4 mit Tenderhaus ergänzt den Wasservorat am Schlackenkanal.

Lok 052 272 1 beim Ausschlacken auf dem Schlackenkanal.

Lokstreusand, auch der gehörte zu den Betriebsstoffen die ergänzt wurden. Sehr wirksam beim Fahren auf schlüpfrigen Schienen.


Feuerkiste 86er

Auf dem Führerstand einer 86er, Blick in die gut bestückte “Feuerbüchs” Hier allerdings bei der Vorbereitung zur Fahrt. Mit einem solchen Feuer zur Abstellung im BW würde man vom Schlackengleis gejagt.

Kanal2Lok Dienzen Kohlenladen Spitzlei Gundert

Rechts Baureihe 51 bei der Versorgung auf dem Schlackekanal, links Baureihe 52 bei der Ausfahrt vom Betriebswerk.

52er beim Kohlenladen

Baureihe 50 am Kran beim Kohlenladen.

50er beim Kohlenladen

Ohne Kohle geht garnichts, 052 167 4 und 050 647 7 beim Ergänzen des Kohlevorrats am Kohlenbansen.


Einfahrt Werkstatt
050296-3

Lok 050 296 3 von der Drehscheibe zur Abstellung im Ringlokschuppen.

Lok 051 461 0 auf dem Weg in die Werkstatt.


Lockparade Drehscheibe ohne Lok

Ringlokschuppen des Bahnbetriebswerk Mayen von der Drehscheibe aus gesehen.


91001 im BW BW Fiffi

Kleinstdiesellok der Baureihe 91 mit Platowagen vor der Drehscheibe und bei der Arbeit. Diese Kleinlok wurde von den Bedienern im Betriebswerk einfach nur “Fiffi” genannt.


Schneepflug
Schneepflug

Seinerzeit gab es noch richtig Winter, und besonders für die Eifelquerbahn war dieser Schneepflug im BW Mayen stationiert.


Loks der Baureihe 50 in der Abstellung vor dem Verwaltungsgebäude.


vor Verwaltungsgebäude
Vt795 2
798 kl
VT 798 im BW

VT 795. und VT 798.  Der “rote Ürdinger” Dieser Triebwagen gehörte seinerzeit zu den auf der Eifelstrecke am häufigsten eingesetzten Fahrzeugen.


Baureihe 86

Lok der Baureihe 86 vor dem Lockschuppen.

Baureihe 94

Eine abgestellte Lok der Baureihe 94


50er zum Zug

Lok der Baureihe 50 beim Verlassen der Drehscheibe zum Zug.

Lok mit Tenderhaus

Lok der Baureihe 50 mit Tenderhaus beim Verlassen des Bahnbetriebswerkes.


52er auf Drehscheibe

Baureihe 52 zum Abstellen auf der Drehscheibe.

50er auf Drehscheibe

Baureihe 50 zum Abstellen auf der Drehscheibe.


050 023 1 050 023 1

...und das ist sie, die 050 023 1, mein Arbeitsgerät schlecht hin. Auf dieser Dampflok habe ich über einen längeren Zeitraum sehr oft meinen Dienst als Heizer verrichtet. Die 023 galt als eine gutmütige Lok, bei ihr funktionierte alles, man brauchte ihr nur die Kohleschaufel zu zeigen, und schon dampfte sie!


Aus Andernach kommender Personenzug bespannt mit 211 240 7  bei der Vorbeifahrt am Mayen Kottenheimer Brechwerk.

Personenzug aus Andernach

Aus Andernach kommender Personenzug bei der Einfahrt vor der ehemaligen Firma Maytex.(Heute Möbelhaus Möbel May)


52er mit Messzug

Mit Lok der Baureihe 52 bespannter Messzug bei der Vorbeifahrt am Wasserturm.

Personenzug aus Koblenz

Aus Koblenz über Ochtendung kommender Personenzug bei der Einfahrt in Höhe Stellwerk MO.


050-592-5

Lok der Baureihe 50 beim Verlassen des BW zum Zug.

050108-0

Lok der Baureihe 50 beim Rangieren vor Sozialgebäude


Panorama

Panorama vom Stellwerk “MO”


BW mayen 1973.a Bw Mayen 2017.a

.....gestern und heute, die kümmerlichen Reste des stolzen, einst fast zweihundert Menschen beschäftigende Bahnbetriebswerk, in seiner heutigen Nutzung als Speiserestaurant. Sicher, auch ich gehe hin und wieder mal dorthin essen, und es ist jedesmal ein eigenartiges Gefühl. Im Ringlokschuppen, dort wo heute gedeckte Tische und Stühle stehen, das Buffet die hungrigen Gäste anlockt, dort standen damals die stählernen Riesen. Besonders die Nachtschichten hatten ihren eigenen Reiz. Um am nächsten Morgen schnell eine Betriebsbereitschaft herzustellen, wurden die Loks ja warm, also mit Ruhefeuer abgestellt, und in der Nacht auch mehrmals ihr Feuer kontrolliert. Das war eine ganz eigenartige Stimmung die einen beim Kontrollgang überkam. Im halbdunkel des Lokschuppen empfing dich eine von den Maschinen abgestrahlte wohlige Wärme, es roch eindringlich nach Ruß, Kohle und Öl. Aus dem Schlagschatten der spärlichen Lampen schälten sich die Silhouetten der Lokomotiven. In der Stille vernahm man leichtes ächzen der stählernen Riesen und ein vornehmes Zischen aus ihren Ventilen, irgendwo im Dunkel summt leise ein Generator. Hier und da klopfte eine Wasserpumpe, oder abtropfendes Wasser durchbrach mit monotonem Klopfen auf den Hallenboden die nächtliche Ruhe, die Halle lebte. Es hatte den Anschein als schliefen diese Kolosse nur, ruhten sich aus, in Erwartung möglichst bald wieder ins Rollen zu kommen. Auch heute, nach über vierzig Jahren, sind mir diese Eindrücke immer noch gegenwärtig.


Büro1

Und 30 Jahre später war dann dies mein Arbeitsplatz, von dem ich mich einige Jahre später in den Ruhestand verabschiedete.


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